Neuss: Werhahn Stiftung und Stadt Neuss star­ten „LeseMentor Neuss“

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Neuss – Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu fördern, ist das Ziel eines neuen Projektes, das jetzt in Neuss startet. „LeseMentor Neuss“ heißt die Initiative der Werhahn Stiftung in Kooperation mit der Stadt Neuss, der VHS und der Stadtbibliothek unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Herbert Napp.

Eine Informationsveranstaltung für alle Interes­sierten findet am Mittwoch, 28. November 2012, um 18 Uhr im Zeughaus Neuss statt.

Mit „großer Freude“ stellte Bürgermeister Herbert Napp jetzt im Rathaus ein neues Projekt für die Stadt Neuss vor, das auf Ini­tiative der Werhahn Stiftung gestartet wird. LeseMentor Neuss basiert auf einem bereits erprobten Konzept, um die Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Spätestens seit den PISA-Studien ist bekannt, dass viele Schülerinnen und Schüler hier enorme Defizite aufzeigen. Negative Auswirkungen auf die gesamte sprachliche Entwick­lung, das Sozialverhalten und nicht zuletzt auf die berufliche Perspektive sind die Folge. LeseMentor Neuss will dabei helfen, diese Defizite zu beseitigen. „Wir danken der Werhahn Stiftung ausdrücklich für diese Initiative; ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft hierfür übernommen“, so Herbert Napp. „Überdies freue ich mich, dass wir mit unseren städtischen Ein­richtungen, vor allem der Volkshochschule und der Stadtbiblio­thek, als Kooperationspartner die Etablierung von LeseMentor Neuss unterstützen können. Auch der Kultur- und Schulaus­schuss der Stadt haben LeseMentor fraktionsübergreifend sehr positiv und wohlwollend aufgenommen.“

Wie LeseMentor Neuss funktioniert, erläutern Helene Reuther und Johann Andreas Werhahn, die Initiatoren von der Werhahn Stif­tung: „Jeder ehrenamtliche Lesementor betreut ein Kind für mindestens ein Jahr. Die Kinder und Jugendlichen, im Alter von acht bis 15 Jahren, lernen gemeinsam mit dem Lesementor ein Buch zu lesen und sich darüber auszutauschen. Dabei ist Le­sementoring kein Nachhilfeunterricht. Vielmehr soll Spaß und Freude am Lesen geweckt und den Kindern und Jugendlichen die Welt der Bücher geöffnet werden.“ Die konsequente Einzel­betreuung sei wichtig, um nachhaltig erfolgreich zu sein, betont Helene Reuther, genauso wie die Freiwilligkeit. „Die interes­sierten Neusser Schulen können förderungswillige Schülerin­nen und Schüler vorschlagen; die Teilnahme an LeseMentor ist für alle Beteiligten freiwillig und kostenlos“, erläutert die Spre­cherin der Stiftung. Die gemeinsamen Lesestunden finden ein­mal in der Woche außerhalb des Unterrichts in den Schulen statt und dauern etwa 45 bis 60 Minuten. Alle Lesementorinnen und –mentoren durchlaufen vor ihrem ersten Einsatz eine ebenfalls kostenlose Schulung.

Nachdem bereits in dieser Woche die Schulen in einer Veran­staltung über LeseMentor informiert wurden, wird das Projekt nun am Mittwoch, 28. November 2012, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an potenzielle Mento­rinnen und Mentoren und beginnt um 18 Uhr im Zeughaus Neuss. Mit von der Partie sind einige bekannte Persönlichkei­ten, die LeseMentor Neuss unterstützen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich bereits jetzt ein so breites Spektrum an Unter­stützern in und aus Neuss gefunden hat“, sagt Andreas Werhahn. „Allen voran konnten wir die Bundesministerin für Bil­dung und Forschung, Annette Schavan, für ein Grußwort ge­winnen – wenn sie auch leider nicht persönlich anwesend sein kann.“ Weitere Unterstützer, von denen einige auch am 28. No­vember anwesend sein werden, sind Libet Werhahn-Adenauer, Maria Meyen, Hermann Josef Kahlenberg, Friedhelm Funkel, Nicolas Limbach und Wolfgang Funkel.

Sowohl Herbert Napp als auch Helene Reuther und Andreas Werhahn hoffen auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung kommenden Mittwoch. Die Gäste er­warten detaillierte Informationen zum Projekt und kompetente Ansprechpartner, die für Einzelfragen zur Verfügung stehen. „Ich möchte ausdrücklich alle Neusserinnen und Neusser auf­fordern, diesen Termin zu nutzen und sich am besten noch vor Ort als Mentoren anzumelden“, sagt Herbert Napp. „Dieses Projekt ist wichtig für unsere Stadt und für die Zukunft unserer Kinder.“

Weitere Informationen sind im Internet unter:www.lesementorneuss.de zu finden.

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