Neuss: Sommerzeit ist Bauzeit – 14 Schulen wur­den für über 3,4 Millionen Euro saniert

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Neuss – Sommerzeit bedeutet für die Stadt Neuss „Bau­zeit“. Die schul­freie Zeit während der Sommerferien wird jedes Jahr für Sanie­rungen und Reparaturen in den Neusser Schul­gebäuden ge­nutzt. Wie jedes Jahr sind in dieser Zeit in den Gebäuden eine Vielzahl von Handwerkern tätig. Die in diesen Ferien an Schu­len durchgeführten und begonnenen Baumaß­nahmen im Be­reich Neubau, Sanierung und Brandschutz be­laufen sich auf eine Gesamtsumme von über 3,4 Millionen Euro.

14 größere und kleinere Schulbaustellen gibt es oder gab es insgesamt während dieser Sommerferien. So wurden an der Albert-Schweitzer-Schule vorbereitende Maßahmen wie Bo­denverlegearbeiten, Malerarbeiten, Schreinerarbeiten, Tro­ckenbauarbeiten für die Erstellung einer mobilen Trennwand als schallschutztechnische Maßnahme in der Aula durchgeführt. Kosten dafür: 75.000 Euro. Am Quirinus-Gymnasium wurde in den Brandschutz investiert. Für etwa 100.000 Euro wurden die Decke in der Tiefgarage und im Bauteil A1 des Erdgeschosses abgerissen.

In der Ganztagsrealschule Norf wurde neben der Erweiterung der Alarmierungsanlage (9.000 Euro) rund 1,5 Millionen Euro in den vierten Bauabschnitt der PCB-Sanierung investiert. In den letzten Wochen wurde dafür am Rohbau, Dach sowie an der Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation gearbeitet. Außer­dem wurden Metallbauarbeiten an den Fenstern durchgeführt.

An der Janusz-Korczak-Gesamtschule, Platz am Niedertor wurden Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. So wurde an der Lüftungsanlage im Bereich der Bühne in der Aula gearbei­tet, Restarbeiten an der außenliegenden neuen Fluchttreppe und weitere brandschutztechnische Schottungen durchgeführt. Kosten: 50.000 Euro. In der Gesamtschule An der Erft, Aurinstraße, wurde ein Leimbinder in der Mensa für 10.000 Euro saniert.

Alleine für die Erstellung von Akustiksegeln in den Fluren des Gymnasiums Norf wurden 120.000 Euro investiert. An der Münsterschule, Hafenstraße, kostete der Umbau der Räume des zweiten Obergeschosses zur Verwaltung nach dem Auszug der Volkshochschule rund 350.000 Euro. An der Christian Wierstraet Realschule wurde die Turnhalle von außen abge­dichtet (50.000 Euro) und die Elektro-Akustische Anlage (ELA) und die  Beleuchtung in den Fluren erneuert (235.500 Euro)

Der Einbau von Deckenstrahlheizungen in den beiden Turn­hallen des Nelly-Sachs-Gymnasiums ist mit 372.000 Euro veranschlagt. Hier haben die Arbeiten in der zweiten Hälfte der Sommerferien begonnen. Außerdem wurden für rund 7.000 Euro Lautsprecher ersetzt. Brandschutzmaßnahmen und die Erneuerung eines Treppenhausfensters in der Mildred Scheel Realschule kosteten etwa 15.000 Euro.

Über 400.000 Euro wurden im Marie Curie Gymnasium im Gebäude Jostenallee, investiert. Davon entfielen 280.000 Euro auf Arbeiten zum Brandschutz im Hauptgebäude und in der Aula (Türen, Decken, Sicherheitsbeleuchtung und ELA sowie Malerarbeiten) sowie weitere 136.000 Euro auf den Umbau der ehemaligen Verwaltung zu schulischen Zwecken. Der zweite Bauabschnitt im Marie Curie Gymnasium an der Annostraße kostete etwa 100.000 Euro. Hier wurden als Brandschutzmaß­nahme Türen erneuert und eine Fluchtreppe gebaut.

Die gesamte Bausumme an Schulen in den Sommerferien be­trägt rund 3.409.500 Euro. Aufgrund ihres Umfanges können je­doch nicht alle in den Sommerferien begonnenen Maßnah­men auch in den sechs Wochen beendet werden. Ein Großteil der Maßnahmen wird noch in den Herbstferien oder bis Ende des Jahres und darüber hinaus umgesetzt werden.

Nicht nur im Bereich der Schulen wird in den Sommerferien sa­niert und umgebaut. So wurden zum Beispiel im Zusammenhang mit den U3-Maßnahmen die Kindertagestätte Am Kivitzbusch für insgesamt rund 260.000 Euro umgebaut. Die Arbeiten dort werden in den nächsten Wochen abgeschlossen.

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