Neuss: „Kanalsichtung“ ersetzt nicht die „Dichtheitsprüfung“ der Entwässerungsanlage

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Neuss – Im Neusser Stadtgebiet sind derzeit Firmen unterwegs, die an der Haustüre „Kanalsichtungsarbeiten“ verkaufen. Die Infrastruktur Neuss AöR (ISN) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese preisgünstig angebotenen „Kanalsichtungen“ nicht die gesetzlich geforderten, von dem Grundstückseigentümer zu erbringenden „Dichtheitsprüfungen“ ersetzen.

In den vergangenen Tagen haben sich verunsicherte Bürger bei der ISN gemeldet, die Angebote zur Prüfung der Abwasserleitungen erhalten hatten.

Die ISN empfiehlt darüber hinaus keine übereilte Leitungsuntersuchung vorzunehmen. „Die gesetzlichen Vorgaben zur Dichtheitsprüfungen haben zwar heute noch ihre Gültigkeit, eine endgültige Entscheidung des Landtages über die Form und den zeitlichen Ablauf der Dichtheitsprüfungen im Rahmen einer Gesetzesänderung steht allerdings noch aus“, erklärt Wilhelm Heiertz, Technischer Leiter der ISN. Eine reine „Kanalsichtung“ erfüllt die gesetzlichen Anforderungen jedoch keinesfalls hinreichend.

Sobald im Landtag über die „Dichtheitsprüfung“ entschieden wurde, wird die ISN die Bürger über Details sowie die Einreichfristen für die entsprechenden Bescheinigungen informieren.

Bei Unsicherheiten und Rückfragen können sich die Bürger direkt an die ISN unter der Telefonnummer 02131-908750 oder 02131-908755 wenden.

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