Korschenbroich: Rinderherde aus­ge­bro­chen – Kuh kol­li­dierte mit S‑Bahn (Bilder & Video)

Korschenbroich – Gegen ca. 7:00 Uhr gab es eine Kollision der S-Bahn mit einer ausgebrochenen Kuh. In Folge wurde der S-Bahnverkehr auf der Strecke S 8, zwischen Korschenbroich und Kleinenbroich, vorübergehend eingestellt. Es kam zu ca. 30 Minuten Verspätungen.

Bedingt durch die Tatsache, dass noch nicht alle Rinder wieder aufgefunden wurden, verkehren die S8, der RE 4 und RE 13 weiter mit verminderter Geschwindigkeit in diesem Bereich. Im Sucheinsatz befinden sich nicht nur verschiedene Streifenwagenbesatzungen, sondern auch ein Polizeihubschrauber.

Von den 13 entlaufenen Rindern konnten acht wieder eingefangen werden, ein Rind verendete in Zusammenhang mit der Kollision der S-Bahn, zwei weitere Rinder mussten erlegt werden. Eine weiteres Rind wurde möglicherweise ebenfalls eingefangen.

Suche nach Rindern 11.7.2012 (Stadt Korschenbroich)

Um 1 Uhr am 11. Juli erfuhr die Stadtverwaltung von der Polizei, dass 13 junge Zuchtrinder frei durch Korschenbroich laufen. Bei ihr war der Notruf eingegangen. Der städtische Beamte vom Dienst, der 24 Stunden der Ansprechpartner für Notfälle ist, fuhr daraufhin direkt mit den 18 Feuerwehrmännern und der Polizei in den nördlichen Teil Korschenbroichs, wo die Tiere unterwegs sein sollten. Mit dabei: der Besitzer der Tiere.

Acht der Tiere konnten noch nachts eingefangen werden. 1 Rind fand das Suchteam schwer verletzt auf den Schienen der Bahnlinie Düsseldorf-Mönchengladbach. Es musste leider erschossen werden. Zwei weiter Tier mussten im Laufe der Suche ebenfalls durch einen Jäger auf Wunsch des Eigentümers erschossen werden. 1 Rind konnte im Laufe des Tages gefunden, betäubt und eingefangen werden. 1 Rind wird aktuell (12 h) noch im Areal Raderbroicher Feld gesucht.

Dies wird begrenzt durch die Bahnlinie im Süden und die Raderbroicher Str. im Osten sowie die L 382. Ein Hubschrauber der Polizei mit Jäger begleitet die Suche aus der Luft. Zirka 10 Feuerwehrmänner mit 3 Fahrzeugen sind zurzeit im Einsatz, begleitet von einem Kollegen des Ordnungsamtes und des kommunalen Ordnungsdienst und dem Landwirt.

Um 13 Uhr beendeten Polizei und Feuerwehr nach Absprache mit dem Landwirt den Einsatz.

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