Kaarst: Interessenbekundungsverfahren gem. § 4 Absatz 2 SGB VIII – Neue Kindertageseinrichtung

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Robert Schilken, Herausgeber

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Kaarst – Der Rat der Stadt Kaarst hat in seiner Sitzung vom 31.05.2012 die Umbauplanung der ehemaligen Albert-Schweitzer-Grundschule an der Bussardstraße in eine sechsgruppige barrierefreie Kindertageseinrichtung beschlossen. Für diese Einrichtung sucht die Stadt Kaarst zum 01.08.2013 unter folgenden Voraussetzungen einen geeigneten Träger:

  1. Der Träger verfügt über die dauerhafte Leistungsfähigkeit die nach § 20 KiBiz gesetzlich festgeschriebenen Trägeranteile zu entrichten.
  2. Der Träger verfügt über Erfahrung in der Umsetzung frühkindlicher Bildungskonzepte.
  3. Der Träger verfügt über die Befähigung zur Leitung einer großen Einrichtung mit besonderen Förderschwerpunkten und zur Entwicklung differenzierter pädagogischer Konzepte mit inklusiver Ausrichtung.
  4. Der Träger ist bereit, Kooperationsprojekte in Hinblick auf die geplante Fördergruppe umzusetzen.
  5. Der Träger verfügt über eine Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII

 

Gebäude

Die Entwurfsplanung sieht im Erdgeschoss neben den administrativen Räumen für Personal, Leitung und Küche einen Therapieraum, einen Mehrzweckraum (Turnraum mit Geräteraum) und drei Gruppenkomplexe mit Gruppenraum, Schlaf- und Nebenraum, Sanitärbereich, Garderobe und Abstellraum vor. Im Obergeschoss sind analog drei Gruppenkomplexe vorgesehen, wobei hier die Schlafräume bei einer Nutzung durch die Gruppenform III auch als Räume zur Differierung (Sprachförderung und Einschulungsvorbereitung) genutzt werden können. Daneben ist in Anbetracht der immer größer werdenden Nachfrage nach Übermittagbetreuung die Bereitstellung eines speziellen Raums für die Mahlzeiten geplant. Eine kleine Küche ist diesem Raum zugeordnet.

Bei der Umbauplanung werden ca. 1.638 m² Nettogrundfläche (NGF) erzielt. Diese hohe Nettogrundfläche steht voll umfänglich der pädagogischen Arbeit mit Kindern zur Verfügung und bietet die Möglichkeit der Entwicklung eines differenzierten pädagogischen Konzeptes, verbunden mit einer umfassenden Bewegungsfreiheit und motorischen Fördermöglichkeiten für Kinder. Ein entsprechend großzügiges Außengelände steht zur Verfügung.

Erste konzeptionelle Ausrichtung

In der Kindertageseinrichtung sollten neben mindestens drei U 3 Gruppen, auch bis zu zwei integrativen Gruppen geplant werden. Insbesondere die Großzügigkeit der Räume im Obergeschoss, welche vorzugsweise für Kinder ab drei Jahren zur Verfügung stehen, bietet ausreichend Möglichkeit für differenziertes Arbeiten.

 

Neben Betreuungsplätzen für Kinder mit Behinderung im Rahmen der Eingliederungshilfe werden zunehmend Kita Plätze benötigt für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Um frühzeitig ein gezieltes, pädagogisches und familientherapeutisches Unterstützungsangebot zur Verfügung zu stellen, soll eine entsprechende Fördergruppe im Rahmen der Hilfen zur Erziehung eingerichtet und von einem hierfür geeigneten Jugendhilfeträger angeboten werden. Dies erfordert eine Gesamtkonzeption unter Berücksichtigung differenzierter pädagogischer Einzelkonzepte.

Zum Raumkonzept, wie auch zur ersten pädagogischen Ausrichtung liegt die Zustimmung des Landesjugendamtes vor.

Die Kosten der Umbauplanung und der Inneneinrichtung werden vollständig von der Stadt Kaarst übernommen. Die Räumlichkeiten werden zu einem Mietzins von 7,63 € (Kaltmiete) pro Quadratmeter und Monat angeboten, wobei die von der Landesbehörde maximal anerkannte Gesamtquadratmeterzahl zu Grunde gelegt wird.

 

Sollte Ihrerseits Interesse an der Übernahme einer Trägerschaft bestehen, können Sie sich bis zum 25.07.2012 beim Bereich Jugend und Familie der Stadt Kaarst, Am Neumarkt 2, 41564 Kaarst zu einem ersten sondierenden Gespräch melden.

 

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