Dormagen: Polizei warnt vor Betrügern, die mit der so genann­ten „Enkeltrickmasche” unter­wegs sind

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Dormagen - Am heutigen Mittwoch (04.07.) meldeten sich bisher drei besorgte Bürger bei der Polizei, die einen Anruf von den Unbekannten erhielten. Die Senioren gaben sich ihren Gegenüber als Verwandte aus, gaben an, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden und baten um Bargeld.

Glücklicherweise gingen die Opfer nicht auf die Forderungen der unbekannten Anrufer ein und beendeten richtigerweise die Gespräche. Anschließend informierten sie Verwandte und die Polizei. In keinem der Fälle kam es zu einer Geldübergabe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise zur Identität des Betrügers vor.

Erfahrungsgemäß halten sich Gruppen dieser Betrüger für einen längeren Zeitraum in einem bestimmten Gebiet auf. Daher ist nicht auszuschließen, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Betrugsversuchen kommt. Bei Anrufen dieser Art handelt es sich um den sogenannten "Enkeltrick" bei dem die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen ausgenutzt wird.

Im schlimmsten Fall händigen die Opfer Geld in der Annahme aus, dass sich ein Verwandter in einer finanziellen Notlage befindet. Tatsächlich handelt es sich bei dem Anrufer weder um einen Verwandten oder alten Bekannten, noch liegt eine finanzielle Notlage vor. Die Polizei rät daher, niemals Geld an fremde Personen auszuhändigen und sich sofort bei der Verwandtschaft nach der Richtigkeit des Anrufes zu erkundigen. Derartige Vorkommnisse sollten unverzüglich der Polizei gemeldet werden.

Angehörige von älteren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, sollten Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger aufklären. Personen, die ebenfalls verdächtige Anrufe dieser Art erhielten und sich bislang nicht an die Polizei gewandt haben, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131-3000 in Verbindung zu setzen,

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