Türkische Jugendliche prü­geln zwei bahn­rei­sende Frauen kran­ken­haus­reif – Nachtrag 29.05.2012

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Mönchengladbach - Am 26. Mai 2012 um 13.20 Uhr haben drei Jugendliche zwei Frauen (35, 39) in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zusammengeschlagen. Die Tatverdächtigen gingen mit äußerster Härte und Brutalität gegen ihre Opfer vor.

Die 39-jährige Kölnerin erlitt eine Gesichtsschädelfraktur, einen Nasenbruch und Würgemale im Halsbereich. Der 35-jährigen Mönchengladbacherin brachen die Täter ebenfalls die Nase. Zudem trug sie mehrere Prellungen davon. Die beiden verletzten Frauen mussten zwecks ärztlicher Versorgung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.

Auslöser für den Übergriff war die an das Trio gerichtete Aufforderung, das Fußballspielen in der Bahnhofshalle zu unterlassen. Diese Äußerung nahmen die drei Jugendlichen zum Anlass, ohne Vorwarnung auf die zwei Frauen einzuprügeln. Beamte der Bundespolizei konnten einen der Tatverdächtigen stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Festnahme leistete dieser erheblichen Widerstand. Die beiden anderen Täter sind flüchtig.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 15-jährigen Mönchengladbacher türkischer Herkunft. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die beiden flüchtigen Tatverdächtigen (ähnliches Alter wie der Festgenommene) ebenfalls südländischer Herkunft.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat derweil entschieden, den festgenommenen 15-Jährigen bis zum 27. Mai festzuhalten. Der zuständige Staatsanwalt wird dann über das weitere Verfahren entscheiden.

 

Nachtrag: 29.05.2012
Mönchengladbach - Die Bundespolizei fahndet weiterhin mit Hochdruck nach den beiden noch flüchtigen Tatverdächtigen. Der mittlerweile entlassene 15-jährige Täter macht weiterhin von seinem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass er bereits wegen verschiedener Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten ist. Zu einer rechtkräftigen Verurteilung kam es jedoch in keinem der Fälle.

Die Ermittlungsbeamten der Bundespolizei haben zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehrere Ermittlungsansätze, denen in den kommenden Tagen nachgegangen wird. Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung um deren Mithilfe. Die Bundespolizei nimmt sachdienliche Hinweise von möglichen Zeugen rund um die Uhr unter der Telefonnummer 08006 888 000 entgegen.

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