Meerbusch: Vier Einsätze inner­halb von vier Stunden

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Meerbusch – Am Samstagnachmittig ging es für die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Vier Einsätze in knapp vier Stunden galt es in Bösinghoven, Büderich und Osterath zu bewältigen.

Gegen kurz vor 12 Uhr hatte ein besorgter Anwohner Am Hannenhof in Bösinghoven die Feuerwehr alarmiert, weil eine verletzte Taube in seinem Garten saß. Das schwerverletzte Tier wurde von den Mitgliedern der Löschgruppe Ossum-Bösinghoven in einer Transportbox zu einer Tierklinik nach Lank-Latum gebracht.

20 Minuten später rückten zwei Löschzüge aus Büderich und Lank sowie die Drehleiter aus Osterath zu einem gemeldeten Küchenbrand nach Büderich aus. Dieser erwies sich zum Glück als halb so schlimm. In der Küche eines Hauses auf der Straße „In der Meer" war Essen angebrannt und hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt. Wasser mussten die 22 Einsatzkräfte in diesem Fall nicht einsetzen. Einmal kräftig quergelüftet und die Wohnung konnte wieder ohne Atemschutz betreten werden. Nach 30 Minuten war dieser Einsatz beendet.

Kurz nachdem die Bösinghovener Wehrleute die Taube in der Klinik abgeliefert hatten, kam für sie bereits der nächste Einsatz. Eine Gartenhütte war aus bisher ungeklärter Ursache auf der Straße Birkhuhnweg in Brand geraten. Obwohl die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven bereits fünf Minuten nach dem Alarm vor Ort war, brannte die Hütte bereits in voller Ausdehnung. Bis zu diesem Zeitpunkt blieben die Löschversuche des Eigentümers mit dem Gartenschlauch leider erfolglos. Zur Brandbekämpfung setzten die Feuerwehrleute um Einsatzleiter Christian Morsek ein C-Rohr unter Atemschutz ein. Im weiteren Verlauf des Einsatzgeschehens kam ebenfalls eine Wärmebildkamera zum Einsatz um versteckte Brandnester aufzudecken. Durch das Abtragen des Hüttendaches konnten die letzten Glutnester gefunden und abgelöscht werden. Die Einsatzkräfte aus Bösinghoven wurden von Mitgliedern des Löschzuges Lank und der Drehleiter aus Osterath unterstützt und waren rund 100 Minuten im Einsatz.

Um 15:49 Uhr beseitigen sieben Mitglieder des Löschzug Osterath einen 0,5m² großen Ölfleck auf der Kapellenstraße.

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