Navidiebe unter­wegs in Kaarst, Meerbusch und Neuss

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Rhein-​Kreis Neuss – In der Nacht von Dienstag (10.04.) auf Mittwoch (11.04.) waren im Neusser Kreisgebiet bis­lang noch unbe­kannte Navidiebe unter­wegs. Die Art und Weise, wie sie in die betrof­fe­nen Fahrzeuge gelang­ten, war bei­nahe iden­tisch. Durch Einschlagen der Seitenscheiben gelang­ten sie in den Innenraum von ins­ge­samt 12 PKW unter­schied­li­cher Marken und Typen.

In Kaarst-​Büttgen, auf der Alma-​Mahler-​Werfel‑, der Raitz-​von-​Frenz- der Stefanstraße, sowie dem Vinhovenweg, bau­ten sie aus zwei Mercedes und zwei BMW die fest­ein­ge­bau­ten Navigationssystem aus.

In den Meerbuscher Ortsteilen Nierst, Büderich und Osterath ent­wen­de­ten sie die Systeme von ins­ge­samt 7 PKW der Marken Mercedes, BMW, VW und Opel. Aus einem Mercedes bau­ten sie zudem die Airbags aus und ent­wen­de­ten des­sen Außenspiegel. Die Fahrzeuge waren auf den Straßen „Am Siegershof”, „Am Oberen Feld”, „Am Rheinblick”, dem Meyersweg, sowie auf dem Park & Ride Parkplatz „Haus Meer” abge­stellt.

Auch das Neusser Stadtgebiet blieb nicht ver­schont. Auf dem Glehner Weg im Stadionviertel mach­ten sich Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag (12.04.) an einem VW Passat zu schaf­fen. Mit dem fest­ein­ge­bau­ten Navi als Beute gelang ihnen anschlie­ßend die Flucht. In die­sem Zusammenhang fiel Zeugen gegen 03.40 Uhr ein schwar­zer VW Golf (Typ II oder IV) auf, der mit zwei männ­li­chen Insassen in Richtung Konrad-​Adenauer-​Ring davon fuhr. Zuvor hatte sich das Duo, einer von Beiden trug einen grauen Kapuzenpulli, an dem gepark­ten VW zu schaf­fen gemacht; der flüch­tige Golf stand mit lau­fen­dem Motor nur wenige Meter ent­fernt. Eine sofor­tige Fahndung durch die zwi­schen­zeit­lich infor­mierte Polizei nach dem PKW ver­lief bis­lang ohne Erfolg.

Wer in der Nacht im Bereich der betrof­fe­nen Ortsteilen und deren Straßen ver­däch­tige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum flüch­ti­gen VW Golf, ver­mut­lich ein Diesel, und deren Insassen machen kann, wird gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu set­zen.

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