Neuss: 10-​Zentner-​Bombe im Hafen gefun­den – Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Neusser Hafengebiet

Neuss – Eine 10-Zentner schwere amerikanische Flieger­bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist jetzt im Rahmen der Kampfmittelüberprüfung auf der Duisburger Straße im Neusser Hafen gefunden worden. Die Bombe wird am Don­nerstagmorgen, 29. März 2012, um 9 Uhr von einem Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft.

Aus diesem Grunde sind zahlreiche Si­cherungsmaßnahmen notwendig. Direkt betroffen sind über 140 Firmen in den Neuss-Düsseldorfer Häfen. Insbesondere der Zulieferverkehr mit Lkws wird ab den frühen Morgenstunden in weiten Teilen des Hafengebietes nicht mehr möglich sein.

Die Polizei wird ab cirka 7 Uhr die Zufahrt von der Hammer Landstraße zur Hansastraße und zur Floßhafenstraße/Danziger Straße sowie von der Königsberger Straße ab Floßhafenstraße richtung Wendehammer sperren. Davon betroffen sind eben­falls die Duisburger Straße, die Stettiner Straße und die Memeler Straße.

Zuliefer-Lkws, die Un­ternehmen in dem be­troffenen Gebiet anfahren müssen, können auf dem Kirmes­platz am Derendorfweg warten. Rund 75 Bewohner und meh­rere hundert Mitarbeiter der Hafenfirmen müssen den engeren Gefahrenbereich (rund 250 Meter rund um die Fundstelle) bis spätestens 8.30 Uhr verlassen haben.

Personen im erweiterten Gefahrenbereich (rund 500 Meter rund um die Fund­stelle) wer­den aufgefordert sich „luftschutzmäßig“ zu verhalten, das heißt sich auf der abgewandten Gebäude­seite und nicht im Dachge­schoss aufzuhalten. Für Fußgänger und Autofahrer ist der di­rekte Gefahrenbereich ab 8.30 Uhr bis zur Entschärfung der Bombe nicht mehr zugänglich! Polizei und Ordnungsamt wer­den den gesamten Bereich absperren und kontrollieren.

Die Bombenentschärfung hat auch Auswirkungen auf den Schiffsverkehr. Die Wasserschutzpolizei wird den Rheinzubrin­ger im Rheinhafen ab der Hubbrücke für den Schiffsverkehr sperren.

Nach Entschärfung der Bombe werden die Anlieger mit Laut­sprecherwagen und durch Radiodurchsagen informiert.

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