Kaarst: Entlaufenes Rind hält die Polizei in Atem – mit Karte – Nachtrag: Tier musste ein­ge­schlä­fert wer­den

Kaarst - Ein acht Monate altes Rind hat die Neusser Polizei die Nacht über beschäftigt. Gegen 21:50 Uhr meldeten Anwohner aus dem Bereich Kaarst-Broicherseite ein Rind, dass mittig auf der Straße stand. Bis zum Eintreffen der Polizei hatte sich das etwa 300 kg schwere Tier jedoch wieder entfernt und war aufgrund der Dunkelheit auch nicht mehr so schnell auszumachen.

Im Laufe der Nacht wurde das Rind, das den Zaun der heimatlichen Koppel übersprungen hatte, dann noch mehrere Male von Passanten und Autofahrern gesehen und konnte mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers lokalisiert werden.

Damit war das Tier aber noch lange nicht eingefangen. Es lief über eine angrenzende Bahnlinie und scheute auch nicht davor zurück, ein Stück über die A 52 zu laufen. Glücklicherweise war die Bahnlinie zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt und der Verkehr auf der Autobahn gewarnt worden.

Ein Jäger, der sich zur Unterstützung der Polizei ebenfalls vor Ort befand, hatte aus Sicherheitsgründen noch keine Gelegenheit gefunden, das Tier zu betäuben bzw. artgerecht zu erlegen. Der Einsatz dauert zur Zeit noch an; neben der Neusser Polizei sind ein Polizeihubschrauber, Kräfte der Autobahn und der Bundespolizei im Einsatz.

 

Nachtrag: Leider hat der Bulle seinen "Ausflug" nicht überlebt. Mit erheblichen Verletzungen wurde das Tier aufgefunden und musste eingeschläfert werden.


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