Rhein-​Kreis Neuss: „Betreutes Wohnen”: Urkunden für Hilfsdienste mit Qualitätsstandards (Foto)

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Rhein-​Kreis Neuss - Die Hilfsdienste, die den der­zeit fast 600 kör­per­lich, geis­tig oder psy­chisch behin­der­ten Menschen im Rhein-​Kreis Neuss ein „Betreutes Wohnen” ermög­li­chen, arbei­ten jetzt auf der Basis von kon­kre­ten Qualitätsstandards.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke über­reichte ihnen im Kreishaus Neuss die ent­spre­chen­den Urkunden. In einer Reihe von Workshops und Arbeitskreistreffen unter der Moderation des Kreisgesundheitsamts und des Landschaftsverbands Rheinland hat­ten sich die Anbieter auf eine Reihe von Regeln geei­nigt. 14 von ihnen schu­fen nun die Voraussetzungen dafür, dass sie das hohe Niveau ein­hal­ten kön­nen und haben sich schrift­lich gegen­über dem Rhein-​Kreis Neuss bereit erklärt, die ver­ab­re­de­ten Standards ein­zu­hal­ten.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke (links) über­reichte den Vertretern der Hilfsdienste für „Betreutes Wohnen” Urkunden für das Einhalten von Qualitätsstandards. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Diese zusätz­li­chen Qualitätskriterien sehen unter ande­rem vor, dass die Anbieter ein inter­nes Beschwerdemanagement vor­hal­ten, ihre Mitarbeiter ange­mes­sen ver­gü­ten, sich regio­nal ver­net­zen, päd­ago­gi­sche Maßnahmen doku­men­tie­ren, feste Büro- und Sprechzeiten ein­hal­ten, genau defi­nierte sta­tis­ti­sche Daten erfas­sen sowie in den Gremien des Rhein-​Kreises Neuss mit­ar­bei­ten.

Damit behin­derte Menschen nicht im Heim leben müs­sen, kön­nen sie durch Dienste im Bereich „Betreutes Wohnen” unter­stützt wer­den. Ziel der Fachleute ist es, den kör­per­lich, geis­tig oder psy­chisch behin­der­ten Menschen ein selb­stän­di­ges Leben zu ermög­li­chen bezie­hungs­weise sie dazu zu befä­hi­gen. Das kann durch die Anleitung zum Kochen, die Unterstützung beim Einkaufen oder das Begleiten zum Arzt, ins Kino und zum Sport gesche­hen.

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