Korschenbroich: Das Wartehäuschen für Lüttenglehn ist nun grö­ßer

Korschenbroich – In der Ortschaft Lüttenglehn ist das neue Buswartehäuschen an der gleichnamigen Straße in Fahrtrichtung Neuss nun erweitert und bietet bessere Unterstellmöglichkeit. Die Stadtverwaltung reagiert hiermit vor der regenreichen Jahreszeit auf eine Anregung der Bürgerinnen und Bürger, die sich zuvor eine größere Überdachung gewünscht hatten.

Der Hintergrund: Das Häuschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Fahrbahn Richtung Mönchengladbach war von Anfang an drei Meter breit und 1,80 Meter tief. Das nun ausgetauschte maß hingegen drei Meter in der Breite und 60 Zentimeter in der Tiefe. Die Ursache: Der Standort des kleineren Häuschens war zuvor an anderer Stelle geplant, an der für das größere Modell nicht ausreichend Platz gewesen wäre.

Nach der Umplanung ist zuerst das bereits bestellte errichtet worden. „Der Lieferengpass beim Hersteller verzögerte die Anlieferung der Bauteile für das größere Modell für die zweite Straßenseite zunächst“, erklärt Fachbereichsleiter Georg Onkelbach. Nun sind das neue Dach und die breiteren Seitenscheiben montiert. Die Bushaltestellen beider Richtungen sind 2011 ausgetauscht worden, als die Stadtverwaltung die Haltepunkte barrierefrei umbaute.

Das heißt: Das Tiefbauamt hob unter anderem die Bürgersteige auf 16 Zentimeter an, damit keine Höhe zwischen Bürgersteig und Niederflurbus zu überwinden ist. „Bürgern mit eingeschränkter Mobilität wie Senioren und Menschen mit Behinderungen wird die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs dadurch ebenso erleichtert wie Familien mit Kinderwagen“, erklärt Tiefbauamtsleiter Christoph Herchner. Genoppte Bodenplatten, so genannte taktile Elemente, geben Blinden und Sehbehinderten zusätzliche Orientierung, wo der Bürgersteig endet.

Im Stadtgebiet werden seit dem Frühjahr 2011 nach und nach insgesamt 40 Punkte für insgesamt 789.000 Euro wie in Lüttenglehn auf die Nutzung von Bussen mit Absenkmechanismus ausgelegt. Die Stadt zahlt 15 Prozent dieser Summe, dies ist ihr Eigenanteil. Die restlichen 85 Prozent werden über den ÖPNV-Förderkatalog (Öffentlicher Personennahverkehr) finanziert. Im April 2012 sind voraussichtlich die Arbeiten an allen 40 abgeschlossen.

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