Dormagen: Bürgerinitiative „Straßen der Vernunft“ und die Stadt ver­ein­ba­ren Maßnahmen

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Dormagen - Weitere 151 Unterschriften übergab die Bürgerinitiative „Straßen der Vernunft“ jetzt an Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann. Beide Seiten hatten ein Gespräch vereinbart, in dem es um Lösungen gegen den Lkw-Lärm und für mehr Verkehrssicherheit im Bereich der Zonser Straße und der Haberlandstraße ging.

Der Stadt liegen hier inzwischen Unterschriften von insgesamt 220 protestierenden Bürgern vor. „Einigkeit herrschte in dem Gespräch, dass es Ziel sein muss, die geplante Reuschenberger Straße so schnell wie möglich zu bauen, um so das Gewerbegebiet Roseller Straße an die K 12 anzubinden. Die Zonser Straße und die Haberlandstraße werden dadurch wirksam entlastet“, erklärt Bürgermeister Hoffmann. Die Verwaltung sagte erneut zu, dem Rat in den anstehenden Haushaltsberatungen vorzuschlagen, den rund 770 000 Euro teuren Straßenbau bereits auf 2012/2013 vorzuziehen. „Sobald die Reuschenberger Straße fertig ist, können wir im Gegenzug die Zonser Straße auf dem Stück zwischen Gewerbegebiet und Haberlandstraße für den Lkw-Verkehr sperren“, so der Bürgermeister.

Um in den betroffenen Wohngebieten bereits kurzfristig für eine Entlastung zu sorgen, überprüfen die Technischen Betriebe Dormagen nun die Ampelschaltung an der Kreuzung Zonser Straße/Haberlandstraße. Die Grünphase soll hier morgens früh zwischen 6 und 7 Uhr für den Verkehr aus der Zonser Straße verlängert werden, so dass die Lastwagen schneller über die Kreuzung kommen und die Anwohner weniger Lärmbelastungen haben. Auf Wunsch der Bürgerinitiative untersuchen die Technischen Betriebe Dormagen und das Ordnungsamt außerdem die Möglichkeit, den Tempo-30-Bereich auf der Haberlandstraße auszudehnen und hier weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen wie zusätzliche Querungshilfen und breitere Radwege in Höhe des nördlichen Malerviertels umzusetzen. Auch der problematische Schleichverkehr über die Dürerstraße in Richtung Bahnhof war in dem Gespräch ein Thema. Um die Planungen hier gemeinsam mit den Bürgern rasch voranzutreiben, wurde ein Ortstermin vereinbart.

Für die Bürgerinitiative „Straßen der Vernunft“ nahmen Elisabeth Fittgen, Kerstin Born, Regina Latak und Christian Wölm an dem Termin beim Bürgermeister teil. Die Stadt war unter anderem mit dem Ordnungsamt, dem Fachbereich Städtebau und den Technischen Betrieben vertreten. „Es war ein ruhiges und konstruktives Gespräch, in dem wir gemeinsam nach tragfähigen Lösungen gesucht haben. Daran wird nun weiter zusammen gearbeitet“, so die Vertreter der Bürgerinitiative.

Kerstin Born, Christian Wölm, Regina Latak und Elisabeth Fittgen von der Bürgerinitiative bei der Übergabe der gesammelten Unterschriften an Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann (v.l.). Im Hintergrund deutet TBD-Vorstand Koch auf den Plan für die neue
Reuschenberger Straße.
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