Jüchen: Gesundheitsfürsorge durch Rattenbekämpfung

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Robert Schilken, Herausgeber


Jüchen - Lebensräume, in denen sich Ratten vermehrt aufhalten, sind Hausgärten und Hinterhöfe, Kanalisationsnetze, Parks, öffentliche Plätze und auch Schulen, besonders wenn sie an den Orten genügend Nahrung finden. Probleme mit Ratten können daher nachhaltig in erster Linie durch eine Reduzierung des Nahrungsangebotes und durch den Einsatz von Giften vermieden werden.

Ratten können etwa 120 Infektionskrankheiten übertragen. Von daher besteht von Seiten der öffentlichen Hand ein besonderes Interesse, eine solche Art der Krankheitsübertragung weitestgehend zu unterbinden. Dies gilt besonders für Orte, an denen sich Kinder aufhalten, wie Spielplätze oder Schulhöfe.

Sollte es zu einem Rattenbefall auf einem Grundstück kommen, so ist es erforderlich, umgehend das Ordnungsamt der Gemeinde Jüchen zu informieren. Die Gemeinde Jüchen hat mit einer nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifizierten Fachfirma einen Vertrag über die Schädlingsbekämpfung abgeschlossen. Das Unternehmen setzt sich wöchentlich mit der Gemeinde Jüchen in Verbindung und erhält durch die Gemeinde die Befallsmeldungen. Danach erfolgt eine Kontaktaufnahme zum Eigentümer, bzw. Mieter, um eine entsprechende Bekämpfung vorzunehmen.

Die Rattenbekämpfung geschieht durch Auslegen von Giftködern in sogenannten Rattenköderstationen, die auf den Grundstücken an zugriffsgeschützter Stelle positioniert und regelmäßig überprüft werden. Eine Entnahme der Köder ist nur dem fachkundigen Personal der Aufstellerfirma möglich. Hierdurch wird ausgeschlossen, dass es zu einer Gefährdung der Allgemeinheit und anderer Tiere kommt. Diese Maßnahme ist für die Bürger der Gemeinde Jüchen kostenlos. Die im Schulzentrum ausgelegten Köder werden regelmäßig durch die beauftragte Firma kontrolliert. Schulhausmeister und Schulleiter sind informiert. Eine Kennzeichnung durch Hinweisschilder auf dem Gelände ist nicht vorgeschrieben und erfolgt nicht, um Vandalismusschäden vorzubeugen. Auf den Rattenköderstationen sind entsprechende Warnhinweise angebracht.

Hundehaltern wird eindringlich empfohlen, die einschlägigen Bestimmungen des Landeshundegesetzes und der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Gemeinde Jüchen zur Anleinpflicht zu beachten. Nach dem Landeshundegesetz besteht für alle Hunde, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von 0,4 m oder ein Gewicht von 20 kg erreichen,  innerhalb im Zusammenhang bebauten Ortsteile auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen die Anleinpflicht. Über diese Bestimmung des Landeshundegesetzes hinaus besteht aufgrund der im Gemeindegebiet geltenden Verordnung eine generelle Anleinpflicht auf allen Verkehrsflächen. Auf Kinderspielplätzen sind Tiere generell verboten.

Wer auf Verkehrsflächen oder in Anlagen Tiere mit sich führt, hat die durch seine Tiere verursachten Verunreinigungen unverzüglich und schadlos zu beseitigen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf mögliche Gesundheitsgefährdungen durch Exkremente.

Weil diese Bestimmungen leider sehr oft missachtet werden, werden Seitens des Ordnungsamtes der Gemeindeverwaltung verstärkt Kontrollen durchgeführt. Bei Verstößen kann ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro festgesetzt werden.

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