Planungen für den Rommerskirchener Bahnhof auf gutem Weg

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Rommerskirchen - Seit vielen Jahren ist der Rommerskirchener Bahnhof sowie sein Umfeld in einem miserablen Zustand. Schon bei der Zufahrt muss man sich über Schlaglochpisten quälen; der Zugang zum Bahnsteig ist für Behinderte oder auch Eltern mit Kinderwagen nahezu nicht erreichbar.

In der Vergangenheit hat es bereits mehrfach Planungen zu einer grundlegenden Verbesserung des Zustandes gegeben. So wurde im Jahr 2001 eine sog. Planwerkstatt durchgeführt, an deren Ende gute Ideen herauskamen, die aber aufgrund der sich im zweistelligen Millionenbereich bewegenden Kosten nicht umgesetzt werden konnten.

Als Provisorium ist es der Gemeinde in der Folgezeit zumindest gelungen, auf dem Gelände eines ehemaligen Schrotthandels ausreichend Stellplätze für Pendler zu schaffen. Auch die mit dem Fahrrad anfahrenden Pendler finden mittlerweile Fahrradboxen in großer Zahl.

Nach langen Verhandlungen mit der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG), hat die Gemeinde im Dezember 2010 die Flächen rund um den Bahnhof von der Deutschen Bahn erworben.

In den darauf folgenden Wochen und Monaten wurde im Rathaus mit den Planungen für eine grundlegende Verbesserung der Situation begonnen. Dabei mussten eine Vielzahl von Beteiligten ins Boot geholt werden, deren Zustimmung notwendig ist, um einen entsprechenden Förderantrag an den zuständigen VRR stellen zu können.

Die jetzt erarbeiteten Planungen standen von vorneherein unter einem strengen Kostendruck, da die Gemeinde den später zu zahlenden Eigenanteil finanziell absichern muss.

In zahlreichen Diskussionsrunden wurden die Planungen dann immer weiter modifiziert und angepasst.  Stand heute sind alle 12 beteiligten Behörden und sonstigen Institutionen mit der entwickelten Grundplanung einverstanden. Nun geht es in einem weiteren Schritt in die Feinplanung. Hierzu hat der Rat der Gemeinde Rommerskirchen in seiner letzten Sitzung eines Planungsbüro beauftragt, um baldmöglichst den Förderantrag stellen zu können.

Bürgermeister Albert Glöckner: "In den letzten Monaten haben wir in einem Parforceritt etwas geschafft, was kaum Aussicht auf Erfolg verhieß. Nun müssen wir weiter eng am Ball bleiben, damit Rommerskirchens Schandfleck möglichst bald der Vergangenheit angehört."

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