Jüchen: Gewerbegebiet – Ost

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Jüchen - Bereits im Jahre 2010 fiel die Entscheidung beim 3M-Konzern, das Europäische Distributionszentrum – EDC am Standort in Jüchen zu erweitern. Die im Endausbau rund 30.000 qm große Halle wird das vorhandene Warenverteilzentrum ergänzen. Beide Gebäude werden durch eine mehr als 150 m lange Transportbrücke verbunden.

Investor ist die Logistikfirma Kleine, die in Jüchen schon seit vielen Jahren Partner der Firma 3M ist. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 062 „Industrie- und Gewerbegebiet Jüchen, östlich der Polostraße“ haben Rat und Verwaltung in den letzten Monaten dieses Projekt zeitnah umgesetzt und damit die Voraussetzungen geschaffen, die erste Ausbaustufe noch im Jahre 2011 zu ermöglichen.

Mit der Erteilung einer Teilbaugenehmigung für die Durchführung von Erdarbeiten wurde nun seitens des Rhein-Kreises Neuss als zuständige Baugenehmigungsbehörde der Startschuss für dieses Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 25 Mio. Euro gegeben. In dieser Woche erfolgt die Einrichtung der Baustelle, mit den Erdarbeiten wird in der kommenden Woche begonnen.

Die Zufahrt auf das Gelände erfolgt über einen neuen 4-armigen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 45 m im Kreuzungsbereich der B 59/ L 71. Die Straßenbaumaßnahme wird am 27. Juni beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Eine Beeinträchtigung der Besucher beim Biker Day und beim Konzert von Carlos Santana bei der Fa. POLO am 25. und 26. Juni wird durch diesen Baubeginn ausgeschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf mehr als 500.000 €. Die Verkehrsführung wird während der Bauphase mit einer 3-phasigen Ampelanlage gesteuert.

Die Verlegung eines Regen- und Schmutzwasserkanals erfolgt von der Einmündung der L 71 in die B 59 über die offene Feldlage bis zur Ortschaft Herberath. Die Gesamtlänge beträgt jeweils rund 1 km. Das Regenwasser wird später gedrosselt in den Jüchener Bach eingeleitet. Beim Schmutzwasser erfolgt der Anschluss an den vorhandenen Sammler in Herberath. Auch erfolgt die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens mit einem Volumen von ca. 3.500 m3 sowie eines Regenklärbeckens mit einer Größe von ca. 600 m3 in der nördlich an das zukünftige Betriebsgelände angrenzenden, 40.000m² großen Ausgleichsfläche. Der Baubeginn erfolgt hier Anfang Juni, die Gesamtbaukosten liegen bei über einer Million Euro. Auch diese Maßnahme soll im Dezember 2011 fertig gestellt sein.

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