Neuss: Polizei als „Freund und Helfer”

Neuss - Am Freitag (19.03.2010), entwickelte sich für die Neusser Polizei gegen 10.30 Uhr ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz. Ein 61-jähriger Mann hatte einen Notruf abgesetzt, weil er sich auf der Ladefläche eines Mercedes Sprinter „eingesperrt“ hatte.

Glücklicherweise hatte er ein Handy dabei und konnte so dem Beamten der Polizeileitstelle zumindest im groben erklären, wo er sich befindet. Der Mann war ortsfremd und hatte im Industriegebiet Taubental bei einer Firma etwas angeliefert. Aufgrund der Beschreibung der Örtlichkeit und des Fahrzeuges konnte der eingesetzte Kradfahrer den Sprinter relativ schnell finden, er stand auf der Jagenbergstraße.

Die „Befreiungsaktion“ verlief dann relativ unspektakulär, denn der Beamte musste lediglich am Türgriff zur Ladefläche ziehen. Die Auflösung, wie es zu dieser für den 61-Jährigen unglücklichen Situation kommen konnte, lieferte er dann auch sofort. Er bekam während der Fahrt eine Störung der seitlichen Schiebetür angezeigt. Zur Überprüfung hielt er an, konnte die Schiebetür jedoch von außen nicht öffnen. Daher betrat er die Ladefläche durch die hintere Tür, die daraufhin zufiel. Er konnte sie auch von innen nicht mehr öffnen, da bereits seit längerem der Türgriff abgebrochen war. Daher blieb ihm nichts anderes übrig, als den Notruf abzusetzen.

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