Grevenbroich – In 35 Minuten war die Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg in der Baugrube in Elsen, Berger Busch, entschärft. Dennoch war es keine Routine. Die Treibladung im Zünder war derart unsicher, dass selbige noch Vorort vom Team um den Sprengmeister Peter van Eck gesprengt werden musste. Danach konnte Entwarnung gegeben werden.
Auch für Sprengmeister Peter van Eck war diese Entschärfung keine Routine und keinesfalls einfach. „Das war nicht ungefährlich“ war die Aussage des „Herrn der Bomben“. Etwas zu heftig geschraubt oder den Sprengzünder zu schnell gedreht, was zur Erwärmung führen könnte, und die Bombe, die seit 70 Jahren in Erdreich lag, wäre explodiert. Trotz diese Unwägbarkeiten: Nach 30 Minuten, um 11:00 Uhr, war der Zünder ausgebaut und die Bombe gesichert.
Auf den Sprengzünder fand sich sogar noch das vermutlicher Herstellungsdatum: 07/44.
Die potenzielle Gefahr ist immer vorhanden, nur können die Sprengmeister mit Erfahrung und Fachwissen diese minimieren. Eines steht jedoch fest: Bombenentschärfungen sind niemals „einfach“ oder „sicher“.








