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(focus.de) In einem Meteo­riten haben For­scher das älteste Mate­rial auf­ge­spürt, das je nach­ge­wiesen werden konnte. Unsere Sonne und die Pla­neten müssen dem­nach älter sein als gedacht.
Am Anfang, so glauben Astro­nomen heute, bestand unser Son­nen­system aus einer Wolke aus Gasen und staub­för­miger Materie. Erst all­mäh­lich ballte sie sich zu immer dich­teren und schließ­lich festen Struk­turen zusammen, die später die Pla­neten, Monde und Aste­ro­iden bildeten.

Das Alter dieser Mate­rie­scheibe als Aus­gangs­punkt des Son­nen­sys­tems ist bis­lang mög­li­cher­weise unter­schätzt worden – und zwar um bis zu zwei Mil­lionen Jahre. For­scher der Ari­zona State Uni­ver­sity kamen zu diesem Schluss, nachdem sie einen rund ein­ein­halb Kilo­gramm schweren Meteo­riten näher unter­sucht hatten, der 2004 in der marok­ka­ni­schen Wüste ent­deckt wurde.

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