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21 Aug 2010
(spiegel.de) Die Weltmeere sind eine riesige Müllkippe — aberwitzige Mengen Plastikabfall schwimmen mittlerweile darin. Doch obwohl die Menschheit immer mehr Kunststoffe produziert, nimmt die Müllbelastung der Ozeane seit einiger Zeit nicht mehr zu. Forscher stehen vor einem Rätsel.
Wie groß das Problem ist, wissen die Experten der “Sea Education Association” (SEA) ziemlich genau. Mit Planktonnetzen haben die Meeresforscher aus Woods Hole (US-Bundesstaat Massachusetts) mehr als 6100 Wasserproben im Westatlantik und der Karibik genommen. Seit 1986 tun sie das schon. Und das Ergebnis ist beängstigend: Durchschnittlich 20.000 Plastikpartikel pro Quadratkilometer Meeresoberfläche haben die Forscher eingesammelt. Die meisten davon sind weniger als zehn Millimeter groß.
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