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(spiegel.de) Die Welt­meere sind eine rie­sige Müll­kippe — aber­wit­zige Mengen Plas­ti­k­ab­fall schwimmen mitt­ler­weile darin. Doch obwohl die Mensch­heit immer mehr Kunst­stoffe pro­du­ziert, nimmt die Müll­be­las­tung der Ozeane seit einiger Zeit nicht mehr zu. For­scher stehen vor einem Rätsel.
Wie groß das Pro­blem ist, wissen die Experten der “Sea Edu­ca­tion Asso­cia­tion” (SEA) ziem­lich genau. Mit Plank­ton­netzen haben die Mee­res­for­scher aus Woods Hole (US-Bundesstaat Mas­sa­chu­setts) mehr als 6100 Was­ser­proben im West­at­lantik und der Karibik genommen. Seit 1986 tun sie das schon. Und das Ergebnis ist beängs­ti­gend: Durch­schnitt­lich 20.000 Plas­tik­par­tikel pro Qua­drat­ki­lo­meter Mee­res­ober­fläche haben die For­scher ein­ge­sam­melt. Die meisten davon sind weniger als zehn Mil­li­meter groß.

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