(heute.de) Studie der Uni Duisburg-Essen über Mini-Löhne - In Deutschland verdienen mehr als zwei Millionen Menschen weniger als sechs Euro pro Stunde - brutto. Besonders in Ostdeutschland sind solche Niedriglöhne weit verbreitet. Das hat eine Studie der Uni Duisburg-Essen herausgefunden.

2008 bekamen fast 13 Prozent der Beschäftigten in den neuen Ländern einen Stundenlohn unter sechs Euro, zitiert die "Berliner Zeitung" aus der Studie. Im Westen waren es 5,4 Prozent.
Forscher fordern Mindesteinkommen

Die Forscher Claudia Weinkopf und Thorsten Kalina vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Hochschule halten eine Lohnuntergrenze in Deutschland für nötig. Die Zahl der Beschäftigten mit Mini-Einkommen habe sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Derart niedrige Einkommen seien in anderen europäischen Ländern nicht erlaubt.

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