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26 Jul 2010
Kaarst-Holzbüttgen — Am frühen Samstag Morgen (24.07.10), gegen 06.30 Uhr, waren Polizeibeamte auf dem Bruchweg mit der Aufnahme eines Verkehrsunfalls beschäftigt.
Der Fahrer eines Suzuki Kleinwagen war gegen 06.00 Uhr auf dem Bruchweg unterwegs. In einer Linkskurve kam der PKW aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Gehweg und prallte frontal gegen einen Stromverteilerkasten. Dieser wurde durch den Aufprall aus dem Sockel herausgerissen und unter dem Unterboden des PKW eingeklemmt. Im Anschluss durchbrach der Kleinwagen den unmittelbar hinter dem Stromkasten stehenden Gartenzaun und kam in der nachfolgenden Anpflanzung zum Stehen.
An der Unfallstelle befanden sich drei männliche Personen, die jeweils für sich abstritten, den stark beschädigten Wagen gefahren zu haben.
Da die Personalien eines der vermeintlichen Unfallfahrer nicht feststanden, fuhren Polizisten mit ihm zu seiner Wohnanschrift. Dort entdeckten sie auf einem Tisch zwei Tütchen Marihuana und diverse Rauschgiftutensilien.
Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten dann etwa 100 Gramm Marihuana, drei elektronische Feinwaagen, mehrere leere Clipptütchen und einige hundert Euro Dealgeld sicher. Der 24-jährige Kaarster wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Wache gefahren.
Dort wurden ihm und seinen beiden Weggefährten durch einen Bereitschaftsarzt eine Blutprobe entnommen. Die andauernden Ermittlungen hinsichtlich der sichergestellten Betäubungsmittel übernahmen Beamte des Fachkommissariats.
Der durch den Verkehrsunfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Hierzu hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen übernommen.
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