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Meer­busch — Die Halb­jah­res­bi­lanz der Feu­er­wehr Meer­busch zeichnet bis zum 30. Juni diesen Jahres 258 Ein­sätze aus. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist dies bereits eine Stei­ge­rung von 19%. Großen Anteil an diesem Zuwachs hat sicher­lich das Orkan­tief “Xyn­thia?, das Ende Februar rund 60 Ein­sätze für die Frei­wil­ligen Männer und Frauen bedeutete.

215 Ein­satz­stunden oder umge­rechnet 9 Tage ver­teilen sich ungleich­mäßig auf die drei Ein­satz­schwer­punkte. In 25% der Fälle wurde die Feu­er­wehr zu reinen Brand­ein­sätzen gerufen. Ent­gegen dem Trend der letzten Jahre, nachdem die Brand­ein­sätze eher rück­läufig sind, ist in Meer­busch diesmal ein Anstieg von 4% in dieser Kate­gorie zu erkennen. Am häu­figsten rückten die frei­wil­ligen Kräfte zu Tech­ni­sche Hilfe-Einsätzen (54%) aus.

In 21% der Fälle brauchte die Feu­er­wehr nicht ein­greifen und ver­zeich­nete einen Fehl­alarm. Jeder der 258 Ein­sätze dau­erte im Durch­schnitt 50 Minuten und erfor­derte im Schnitt 12 Ein­satz­kräfte. Die meiste Arbeit hatten die haupt­amt­li­chen Kräfte der Feu­er­wache. Sie mussten bisher 169 Mal aus­rü­cken. Die beiden Lösch­züge aus Büde­rich und Osterath wurden 75, bzw. 66 Mal alar­miert, der Löschzug Lank-Latum hatte 43 Ein­sätze, der Löschzug Strümp 24, die Lösch­gruppe Langst-Kierst 12, die Lösch­gruppe Nierst 9 und die Lösch­gruppe Ossum-Bösinghoven 8 Ein­sätze. Der Sonntag war der ein­satz­reichste Tag (85), gefolgt vom Freitag (41).

Brand­ein­sätze
Zu gleich zwei Groß­bränden mussten die Meer­bu­scher Lösch­züge und –gruppen in diesem Jahr bereits aus­rü­cken. Im Mai ver­brannten in Osterath meh­rere PKW, die sich unter einem grö­ßeren Car­port befanden. Ende Juni konnte ein Überg­reifen der Flammen von einem Bau­con­tainer auf Stal­lungen eines Bau­ern­hofs in Nierst nur knapp ver­hin­dert werden. Bereits im Februar kam es zu einem Brand in einem leer ste­hendem, denk­mal­ge­schütztem Fach­werk­haus in Osterath. Frag­wür­dige Spit­zen­reiter in der Rubrik der 65 Brand­ein­sätze
ins­ge­samt sind wei­terhin die Brände von Müll,- Alt­pa­pier– und Alt­klei­der­con­tai­nern (16 Ein­sätze). Je acht mal kam es bisher auf Meer­buschs Grün­flä­chen und Straßen zu Brandeinsätzen.

Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen
Die Rubrik der Tech­ni­schen Hil­feein­sätze wird ange­führt von den Stur­mein­sätzen (62 Stück). In Folge von Ver­kehrs­un­fällen wurden die Ein­satz­kräfte 13 mal und bei Ölspuren 19 mal tätig. Ein tra­gi­scher Ver­kehrs­un­fall ereig­nete Anfang Januar zwi­schen Osterath und Büde­rich. Die Feu­er­wehr konnte den Fahrer nur noch tot aus seinem Fahr­zeug bergen. Neun Per­sonen und acht Tiere wurden aus Not­lagen direkt befreit. Zahn mal musste
die Feu­er­wehr Per­sonen hinter ver­schlos­senen Türen zu Hilfe eilen und diese gewaltsam öffnen

Fehl­alarme
Das umfang­reiche Auf­ga­ben­ge­biet der Feu­er­wehr stieß aber auch in den letzten sechs Monaten immer wieder an seine Grenzen. In 54 Fällen wurden die Meer­bu­scher Hilfs­kräfte zwar gerufen, brauchten oder konnten aber nicht tätig werden, da sich die ange­nom­mene Not­si­tua­tion beim Ein­treffen der Feu­er­wehr doch anders darstellte.

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