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Kaarst — Am 31.05.2010, gegen ca. 03:00 Uhr, wurde die Feu­er­wehr Kaarst zu einem Woh­nungs­brand, in der Straße “Am Hover­kamp” gerufen. Erschwe­rend kam hinzu, dass dieser Brand in einer Hoch­haus­an­lage erfolgte.

Beim Ein­treffen der Ret­tungs­kräfte stand die Woh­nung bereits voll im Brand. Die ca. 70 Jäh­rige Bewoh­nerin wurde durch Nach­barn gerettet, erlitt jedoch Brand­ver­let­zungen. Wei­tere 15 Bewohner wurden mit Rauch­gas­ver­let­zungen in umlie­gende Kran­ken­häuser ver­bracht. Vom Brand­ge­schehen sind 10 Woh­nungen direkt betroffen und zum Teil noch nicht wieder, durch die Kripo/ Feu­er­wehr, frei­ge­geben. Die Suche nach der Brand­ur­sache hat begonnen.

wei­tere Infor­ma­tionen folgen — mehr Bilder hier

Feu­er­wehr Kaarst:
Zu einem Woh­nungs­brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus (16 Wohn­ein­heiten mit 31 Bewoh­nern) wurde diese Nacht (31. Mai 2010) die Feu­er­wehr sowie der Ret­tungs­dienst gegen 02:55 Uhr alarmiert.

Auf­grund der zahl­rei­chen Not­rufe bei der Kreis­leit­stelle wurde sofort eine Alarm­stu­fen­er­hö­hung durch­ge­führt. Diese beinhal­tete einen zweiten Löschzug sowie die Alar­mie­rung des Ret­tungs­dienstes (MANV 1, später erneute Erhö­hung auf MANV 2) mit meh­reren Not­ärzten und Ret­tungs­wagen sowie den SEG´en Rettungsdienst.

Bei Ein­treffen der ersten Ein­satz­kräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster im 3. OG des sechs­ge­schos­sigen Mehr­fa­mi­li­en­hauses. Nach ersten Angaben sollte sich noch eine Person in der bren­nenden Woh­nung befinden, dies war jedoch nicht mehr der Fall. Die Person wurde vor Ein­treffen der Feu­er­wehr von ihrem Nach­barn gerettet.

Das Feuer brei­tete sich von einem Zimmer auf die ganze Woh­nung aus und drohte auf eine wei­tere Woh­nung im 4. OG über­zu­greifen. Dieses wurde mit einem B-Rohr der Feu­er­wehr im Außen­an­griff ver­hin­dert. Im Innen­an­griff waren meh­rere Trupps unter Atem­schutz damit beschäf­tigt das Gebäude zu räumen. Per­sonen die sich noch in den Woh­nungen befanden, wurden mit­tels Flucht­hauben über den Trep­pen­raum gerettet. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr im Innen­an­griff gelöscht.

Es wurden 22 Per­sonen, dar­unter eine mit Brand­ver­let­zungen, behan­delt. Hiervon wurden 16 in die umlie­genden Kran­ken­häu­sern ver­bracht. 6 wei­tere konnten nach einer ambu­lanten Behand­lung die Ein­satz­stelle verlassen.

Die Lösch­ar­beiten dau­erten bis in die frühen Mor­gen­stunden (07:30 Uhr).

Zur Zeit können die Woh­nungen nicht betreten werden. -> Wei­tere Aus­künfte erteilt Hr. Kud­laszyk — Ord­nungsamt Stadt Kaarst (Tel.: 02131 / 987232).

Neben der Feu­er­wehr Kaarst (elf Fahr­zeuge mit 46 Kräften) waren die Feu­er­wehr Neuss (Zweite Dreh­leiter und Abroll­be­hälter Atem­schutz) sowie der ELW II und der stellv. Kreis­brand­meister im Ein­satz. In der Zeit der Lösch­ar­beiten standen Kräfte der Feu­er­wehr Neuss und Meer­busch für den Grund­schutz in der Feu­er­wache Kaarst bereit.

Die Brand­ur­sa­che­nermitt­lung der Polizei dauern noch an. Über die Höhe der Sach­scha­dens kann keine Angabe von Seiten der Feu­er­wehr gemacht werden.

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