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27 Mai 2010
Grevenbroich — Heute gegen ca. 12:00 Uhr gab es in einem Klassenraum des BBZ Grevenbroich, wahrscheinlich im Chemiebereich, eine Rauchentwicklung. Möglicherweise wurden durch die Rauchgase bis zu 15 Personen leicht verletzt.
Gegenwärtig (12:30 Uhr) befinden sich Rettungskräfte in großer Zahl im Bereich des BBZ. Weitere Informationen folgen.
Aktualisierung 15:30 Uhr
Nach einer Meldung über einen Schwelbrand rückte die Feuerwehr in Grevenbroich zum Berufsbildungszentrum (BBZ) aus. Der Vedacht eines “Brandes” bestätigte sich jedoch nicht. Lediglich ein Kondensator einer Leuchtstofflampe war defekt. Dieser Defekt hatte jedoch Folgen für die Klasse über dem leeren Kunstraum im EG. Aus bisher ungeklärten Umständen gelangte Rauch in die besetzte Klasse im Obergeschoss. Hier erlitten 16 Schüler und ein Lehrer leichte Atemwegsreizungen.
Aufgrund der hohen Anzahl von Verletzten wurde die Alarmstufe der Rettungskräfte erhöht. Insgesamt 40 Feuerwehrleute waren mit vier Löschzügen vor Ort. Sanitäter von neun Rettungswagen sowie vier Notärzte versorgte die Schüler/ innen.
Besonders hervorzuheben, neben den Leistungen von Feuerwehr/ Rettungskräfte, war der persönliche Einsatz einer Anwohnerfamilie. Diese versorgte die verletzten Schüler/ innen mit Getränken im eigenen Wohnzimmer. Der Umstand, sich in einer familiären Umgebung aufzuhalten hat sicherlich zur Beruhigung der Jugendlichen beigetragen.

Rettungswagen transportierten die Schüler dann in umliegende Krankenhäuser nach Grevenbroich,Dormagen, Neuss und Mönchengladbach.
Leider gab es auch in diesem Fall wieder einen Verstoß der Polizei gegen geltendes Recht. Die Presse wurde bei der Ausübung ihrer gesetzliche legitimierten Aufgabe behindert.
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