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Neuss-Dreikönigenviertel — Zwei 13-jährige Jungen wurden am Freitag Nach­mittag (14.05.) das Opfer einer räu­be­ri­schen Erpres­sung. Die beiden Neusser waren gegen 17.00 Uhr in der Bus­linie 849 in Rich­tung Gnadental/Erfttal unterwegs.

Im Bus gerieten sie in den Focus von drei männ­li­chen Jugend­li­chen und wurden zunächst von ihnen verbal ange­gangen. An der Hal­te­stelle Ale­xia­ner­platz for­derte dann einer der Dreien die beiden Neusser auf, den Bus gemeinsam mit ihnen zu verlassen.

Zu Fuß gingen sie dann am Ale­xianer –Kran­ken­haus vorbei über einen Fußweg, Pil­gerweg zur Cor­ne­li­us­stätte, und dann weiter über eine Brücke zum “Mok­ka­loch”. Dort for­derten sie die beiden 13 Jäh­rigen auf, ihre Taschen zu leeren, durch­suchten diese anschlie­ßend holten so deren Handys heraus. Ihre For­de­rungen unter­stri­chen sie, indem einer von ihnen den Beiden ins Gesicht schlug.

Mit den Handys als Beute flüch­tete das Trio anschlie­ßend in unbe­kannte Rich­tung. Die drei jugend­li­chen konnten von den beiden Opfern fol­gen­der­maßen beschrieben werden:

  • Der Wort­führer war zirka 16 bis 17 Jahre alt, etwa 195 Zen­ti­meter groß und hatte einen durch­trai­nierten kräf­tigen Kör­perbau, ähnlich einem Body­builder. Er hatte schwarze Haare und einen Stop­pel­bart. Bekleidet war er mit einem schwarzen Käppi, einer hellen Baggy-Jeans, einer dunklen Jacke und auf­fällig großen weißen Schuhen. Dazu trug er einen dicken sil­bernen Ring mit einem toten­kop­fähn­li­chen Motiv, der fast über den ganzen Finger ging.
  • Die zweite Person war unge­fähr 160 bis 165 Zen­ti­meter groß, schlank, mit schwarzen kurzen Haaren. Er trug eben­falls ein schwarzes Käppi, sowohl ein schwarzes T-Shirt mit auf­fäl­ligem gol­denem Muster.
  • Der dritte Tat­ver­däch­tige war zirka 175 bis 180 Zen­ti­meter groß, von sport­lich schlanker Figur mit einer sehr großen auf­fal­lenden Nase. Er hatte gegelte schwarze Haare, trug eine schwarze Leder­jacke mit weißer Woll­ka­puze und einer hellen Jeans. Er lis­pelte beim Sprechen.

Alle Drei waren nach Angaben der beiden Opfer tür­ki­scher Herkunft.

Die Polizei bittet Zeugen, die ver­däch­tige Beob­ach­tungen im Bus oder im Tat­ort­be­reich gemacht haben, oder Hin­weise auf die Iden­tität der Jugend­li­chen geben können, die Kri­mi­nal­po­lizei unter der Tele­fon­nummer 02131 – 3000 zu informieren.

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