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(bild.de) Es war ein Pro­zess, der bun­des­weit für Auf­sehen sorgte: Das Ver­fahren gegen den Grund­schul­lehrer Roland S. (49), der jah­re­lang kleine Mäd­chen miss­brauchte, sie zu per­versen Spielen im Zelt­lager zwang.

Auch BILD berich­tete über diesen Pro­zess – und zeigte das Foto des Ange­klagten. Dafür wurde BILD nun vom Pres­serat, dem obersten Sit­ten­wächter der Presse, geta­delt. Grund: BILD hätte den Täter unkennt­lich machen müssen.

Das Gericht hatte dagegen keine Bedenken, dass Foto­grafen den Täter ablichten. Es ver­ur­teilte den Fami­li­en­vater (drei Kinder), der zwölf Mäd­chen (8 – 11 Jahre) miss­braucht hatte, zu drei Jahren und sieben Monaten Haft, erließ ein lebens­langes Berufsverbot.

Anmerk. d. Red.
Im Regel­fall unter­stützt die Redak­tion Klartext-NE.de nicht die Bild Zei­tung. Jedoch wird in diesem Fall eine Aus­nahme gemacht, denn das Wissen um den Täter kann ggf. die eigenen Kinder künftig schützen. Schreiben Sie bitte eine Protest-Email an den Pres­serat, in der Sie diese Form von Täter­schutz ver­ur­teilen (info@presserat.de).

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