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14 Apr 2010
Rhein-Kreis Neuss — Mit einer kämpferischen Rede hat der Vorsitzende Mirza Kehonjic den Wahlkampf der Jusos im Rhein-Kreis Neuss eröffnet. Er kritisierte darin die finanziell miserable Lage der Kommunen in NRW.
„Knapp die Hälfte der Kommunen in Deutschland die einen Nothaushalt haben kommen aus NRW“, hielt Kehonjic der schwarz-gelben Koalition entgegen. Er bemängelte außerdem Pannen wie die Sponsoring-Affäre und rassistischen Ausfälle des Ministerpräsident.
Als Ziele der Jusos nennt er bessere Bildung und soziale Gerechtigkeit in NRW. Kehonjic schloss seine Rede mit der Feststellung: „Jürgen Rüttgers hat kein soziales Gewissen, er hat das Soziale auf dem Gewissen.“
Die Jusos freuten sich auch über die Anwesenheit aller drei Landtagskandidaten im Rhein-Kreis Neuss, die auf die Unterstützung der Jusos zählen können. Neben den Kandidaten Fritz Behrens (Neuss), Edmund Feuster (Grevenbroich/Dormagen) und Nicole Niederdellmann-Siemes (Kaarst/Meerbusch/Jüchen) war auch Veith Lemmen, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen NRW, seiner Einladung als Refernt gefolgt.
Zwischen den Anwesenden entstand eine produktive Diskussion, die vor allem Gemeinsamkeiten in den Ansichten von Jusos und SPD zeigten. Im Mittelpunkt standen vor allem Studiengebühren, Kinderarmut und Finanzschwäche der Kommunen. Dies zu ändern haben sich die Sozialdemokraten auf die Fahnen geschrieben.
Die Stimmung des Abends brachte Mirza Kehonjic zum Abschluss auf den Punkt: „Wir haben gute Kandidaten, ein gutes Programm, es ist alles offen und jede Stimme zählt.“
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