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Rhein-Kreis Neuss — Nach dem Tod von zwei Hunden Anfang März in Dormagen-Rheinfeld und wei­teren Hunden, die Ver­gif­tungs­er­schei­nungen zeigten, hat das Kreis­ve­te­ri­näramt im Inter­esse der geschä­digten Hun­de­be­sitzer auf­wen­dige patho­lo­gi­sche und toxi­ko­lo­gi­sche Unter­su­chungen zur Todes­ur­sache in Auf­trag gegeben.

Im Ver­dacht steht das auf Obst­wiesen in Rhein­feld auf­ge­tra­gene Dün­ge­mittel Rizinusschrot.

Jetzt hat sich dieser Ver­dacht nach einer tele­fo­ni­schen Vorab­in­for­ma­tion des Ber­liner Robert-Koch-Instituts bestä­tigt: “Die Pro­ben­ana­lysen haben das Alka­loid Rizinin nach­ge­wiesen. Damit steht fest, dass der obdu­zierte Hund wegen der Folgen einer Rizin-Vergiftung durch Auf­nahme des Dün­ge­mit­tels ein­ge­schlä­fert werden musste”, erläu­tert Amts­tier­arzt Dr. Ger­hard Fischer vom Kreisveterinäramt.

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