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Neuss-Reuschenberg — Beim Ein­treffen der ersten Ein­satz­kräfte brannte der Dach­stuhl eines Ein­fa­mi­li­en­hauses an der Veil­chen­straße in voller Aus­deh­nung. Eine vier­köp­fige Familie, Ehe­paar und zwei Kinder sowie ein Unter­mieter konnten sich vor Ein­treffen der Feu­er­wehr in Sicher­heit bringen. Dabei erlitt die Frau Ver­bren­nungen 2. Grades und der Mann beim ret­tenden Sprung aus dem Fenster schwere Ver­let­zungen.

Durch den gezielten Ein­satz von einer Dreh­leiter und 3 Strahl­rohren im Außen­an­griff konnte das Feuer schnell unter Kon­trolle gebracht werden. Ein Innen­an­griff  war nicht mög­lich, da das Gebäude stark ein­sturz­ge­fährdet war. Ein wei­terer Trupp wurde im Nach­bar­ge­bäude im Dach­stuhl­be­reich ein­ge­setzt, so dass ein Überg­reifen der Flammen auf dieses Gebäude ver­hin­dert wurde. Zum Ablö­schen von Brand­nes­tern musste die Dach­fläche groß­flä­chig über die Dreh­leiter geöffnet werden. Die Gas und die Strom­zu­fuhr wurde von Mit­ar­bei­tern der Ener­gie­ver­sorger abgetrennt.

Die Brand­ur­sache ist unbe­kannt und zum Scha­den­um­fang können zur Zeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat ihre Ermitt­lungen aufgenommen.

An der Ein­satz­stelle befanden sich 35 Feu­er­wehr­kräfte der Lösch­züge 10 (haupt­amt­lich), 11 (Stadt­mitte), 14 (Norf), 16 (Hoisten) sowie 17 (Holz­heim). Wäh­rend des Ein­satzes wurde durch wei­tere 15 Ein­satz­kräfte eine Bereit­schaft auf der Feu­er­wache im Hamm­feld gebildet. Von Seiten des Ret­tungs­dienstes, wurden die fünf teils leicht und teils mit­tel­schwer Ver­letzten, von Kräften der JUH, des DRK, des MHD, zwei Not­ärzten, einem orga­ni­sa­to­ri­schen Leiter Ret­tungs­dienst sowie einem lei­tenden Not­arzt ver­sorgt. Ein­satz­leiter: Michael Scherrers

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Poli­zei­mel­dung:

Aus bisher noch unge­klärter Ursache kam es in der Nacht zum Mitt­woch (24.03.), gegen 03.27 Uhr, zu einem Brand in einem Ein­fa­mi­li­en­haus auf der Veilchenstraße.

Der 44-jährige Haus­ei­gen­tümer bemerkte den Brand zum Glück recht­zeitig, der wahr­schein­lich im Wohn­zimmer ent­standen war. Er, seine 42-jährige Frau, die beiden Kin­dern im Alter von 9 und 13 Jahren, sowie ein wei­terer Anwohner konnten sich recht­zeitig in Sicher­heit bringen.

Bei Ein­treffen der Polizei und der Feu­er­wehr brannte an dem Haus der Dach­stuhl bereits in voller Aus­deh­nung. Der Feu­er­wehr gelang es rasch den Brand unter Kon­trolle zu bringen und konnte ein Überg­reifen der Flammen auf ein Nach­bar­ge­bäude verhindern.

Die Haus­be­wohner wurden noch vor Ort von Ret­tungs­kräften medi­zi­nisch erst­ver­sorgt. Mit Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tungen wurden der 44-jährige Haus­be­wohner und seine beiden Kinder mit einem Ret­tungs­wagen in ein Kran­ken­haus gefahren. Seine Ehe­frau wurde mit Brand­ver­let­zungen in eine Spe­zi­al­klinik transportiert.

Der ent­stan­dene Sach­schaden ist erheb­lich und kann momentan noch nicht bezif­fert werden. Durch Mit­ar­beiter der Stadt­werke Neuss und des zustän­digen Ener­gie­ver­sor­gers wurden Gas und Strom für den betrof­fenen Bereich abgesperrt.

Beamte des Fach­kom­mis­sa­riats haben die Ermitt­lungen hin­sicht­lich der Brand­ur­sache aufgenommen.

Update 25.03.2010

Nach Angaben der Kri­mi­nal­po­lizei wird ein tech­ni­schen Defekt ver­mutet, der den Brand in dem Ein­fa­mi­li­en­haus aus­ge­löst haben soll.
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