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17 Mrz 2010
Dormagen — Im Stadtgebiet Dormagen, insbesondere in den Ortsteilen von Horrem, Hackenbroich und Rheinfeld, verzeichnete die Polizei seit Ende letzten Jahres einen erhöhten Anstieg der Wohnungseinbrüche.
Ein erster Tatverdacht richtete sich gegen eine Gruppe ortsansässiger Jugendlicher und Heranwachsender aus Dormagen-Hackenbroich und Dormagen – Mitte im Alter von 13 bis 21 Jahren. Nach weiteren Hinweisen aus der Bevölkerung und einer akribischen Spurenauswertung konnten jetzt Beamte des Kriminalkommissariats 41 sieben Tatverdächtige ermitteln.
Am frühen Dienstag Morgen (16.03.) war es dann soweit. Mit Durchsuchungsbeschlüssen ausgestattet, standen die Beamten vor den jeweiligen Wohnungen der Tatverdächtigen und schlugen zu.
In den durchsuchten Wohnungen stellten die Ermittler dann auch ausreichend Diebesgut sicher. Darunter zahlreiche Handys, Spielekonsolen und TV-Geräte. Darunter sogar ein Mobiltelefon eines der ermittelnden Beamten, welches ihm vor einigen Wochen in einer Sporthalle entwendet worden war.

Die besonders wertvolle Beute, insbesondere Schmuck und Uhren, hatte die Bande bereits versetzt oder weiterverkauft.
Einige der Beschuldigten, die allesamt wegen anderer Straftaten polizeilich bekannt sind, legten in den polizeilichen Vernehmungen mittlerweile Teilgeständnisse ab. Die Kriminalbeamten gehen aufgrund des momentanen Ermittlungsstandes davon aus, dass die Bande für mindestens fünfzig Wohnungseinbrüche im Kreisgebiet infrage kommt.
Der letzte bekannte Fall datiert dabei vom Montag (15.03.), als einer der Tatverdächtigen versuchte, gegen 11.15 Uhr in Rheinfeld die Scheibe eines Reihenhauses einzuwerfen (wir berichteten in unserer Pressemeldung vom 16.03.).
Die Jugendlichen wurden zunächst vorläufig festgenommen; zwischenzeitlich sind sie wieder auf freien Fuß. Ob sie für weitere Taten in Frage kommen, werden die andauernden Ermittlungen ergeben.
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