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Rhein­feld. Am heu­tigen Nach­mittag wurde am Korn­blu­menweg in Rhein­feld eine Katze mit Sym­ptomen gefunden, die auf eine Ver­gif­tung hin­weisen können. Der Eigen­tümer brachte das Tier in eine Tier­klinik, wo es behan­delt wird.

Das Kreis­ve­te­ri­näramt wurde unver­züg­lich von der Stadt Dor­magen ein­ge­schaltet und geht der Frage nach, ob die Sym­ptome auf das Dün­ge­mittel zurück­zu­führen sind, das von einer Fach­firma im Auf­trag der Tech­ni­schen Betriebe Dor­magen auf Grün­flä­chen im Umfeld des Neu­bau­ge­bietes aus­ge­bracht wurde.

Das Lan­desamt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (LANUV) ist eben­falls aktiv und unter­sucht, ob das aus­ge­brachte Dün­ge­mittel den recht­li­chen Vor­schriften ent­spricht und ord­nungs­gemäß ver­wendet wurde. Das Kreis­ve­te­ri­näramt lässt die Todes­ur­sache der beiden ver­stor­benen Hunde durch patho­lo­gi­sche Unter­su­chungen feststellen.

Das städ­ti­sche Ord­nungsamt appel­liert in Abstim­mung mit dem Kreis­ge­sund­heitsamt an die Bürger, die abge­sperrten Grün­flä­chen am Nord­rand von Rhein­feld wei­terhin nicht zu betreten und vor­sorg­lich jeden Kon­takt mit dem Dün­ge­mittel zu vermeiden.

Das Kreis­ve­te­ri­näramt emp­fiehlt, Hunde an der Leine zu halten um ihnen eben­falls den Kon­takt mit dem in Ver­dacht ste­henden Dün­ge­mittel zu ver­wehren. Auch Katzen sollten nach Mög­lich­keit im Haus gehalten werden, bis die Ursache für die Ver­gif­tungs­fälle geklärt ist.

Für Fragen der Bürger steht das Kreis­ge­sund­heitsamt unter der Ruf­nummer 02181÷601−5300 zur Ver­fü­gung. Das Kreis­ve­te­ri­näramt beant­wortet Anfragen unter der Ruf­nummer 02181÷601−3900.

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